Das bevorstehende Jubiläum war eines der Themen auf der Mitgliederversammlung des Heimatbundes St.Tönis 1952 e.V.. Der Vorstand um den Vorsitzenden Ulli Triebels rief alle Mitglieder dazu auf, sich mit Ideen einzubringen, aber auch mit der Bereitschaft, ein solches Jubiläum mit Feier vorzubereiten. Der dringende Appell hat einen ernsten Hintergrund, denn der Heimatbund ist in einer Zeit, in der die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement immer weiter abnimmt, auf Unterstützung angewiesen.
Schriftführer Marcus Wilk berichtete über das abgelaufene Vereinsjahr, in dem der Verein verschiedene Aktivitäten wie Ausflüge, Mundartveranstaltungen und Ausstellungen organisiert und zwei Heimatbriefe veröffentlicht hat. Und auch für 2026 ist wieder ein buntes Programm geplant. Die anstehenden Termine: Am 26. März findet von 18 bis 20 Uhr der nächste „Stammdösch- Vertäll“ im Heimathaus Antonius, Antoniusstraße 6 in St. Tönis, statt. Wer Platt lernen, „kallen“ oder einfach mal zuhören möchte, ist herzlich willkommen. Am 23. April steht der Besuch der Landesgartenschau in Neuss auf dem Programm. Radtouren und eine Fahrt zum Römermuseum Xanten sind in diesem Jahr ebenfalls geplant.
In das neue Jahr startete der Heimatbund mit soliden finanziellen Verhältnissen, wie Kassiererin Silvia Schacks betonte. Der Mindestbeitrag beläuft sich laut Mitgliederentscheid weiter auf 18 Euro pro Jahr. Am Vorsitzenden Ulli Triebels war es nach der Entlastung des Vorstands, über die anstehenden Aufgaben zu sprechen. Und hier besonders auf den Umstand, dass seit Jahren schon die satzungsgemäß vorgesehenen zwei Arbeitskreise, die aus je sieben Personen zusammengesetzt sein sollten, nicht mehr bestehen: „Es finden sich keine Interessierten unter den fast 1.000 Mitgliedern, die sich der Arbeiten annehmen. Das bedeutet, dass diese Arbeiten nur noch rudimentär geleistet werden können – vom Vorstand.“ Dazu komme die Herausforderung, die Position der Kassiererin bzw. des Kassierers im laufenden Jahr neu zu besetzen und die Position der Stellvertretung zwei Jahre später. Triebels rief Interessierte dazu auf, sich beim Vorstand zu melden.
Ein weiterer Arbeitsblock steht mit dem wohl noch im laufenden Jahr anstehenden Umzug der Heimatbundstube in das Heimathaus an der Antoniusstraße an. Nachdem in diesem kürzlich die vermietete Wohnung frei geworden ist, ist eine Grundrenovierung der Räume vorgesehen. Diese sei, so Triebels, nicht durch den Vorstand zu stemmen: „Hier wird eine Renovierung durch Fachfirmen anstehen.“
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden Mitglieder geehrt, die mit Ablauf des Jahres 2025 ein besonderes Jubiläum feiern konnten. So erhielt Walter Schöler für seine nun 60-jährige Mitgliedschaft von Ulli Triebels eine Urkunde überreicht und bekam von der Versammlung viel Applaus. Eine Antonius-Plakette für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten Hilde Bergmann, Pater Wolfram Dressler, Uschi Elsen, Hans-Jürgen Rahn, Klaus Seuthe, Günter Stammes und Hans-Gerd van Haag. Ebenfalls für 50 Jahre Mitgliedschaft im Heimatbund geehrt wurden der Vogelschutz- und Vogelliebhaberverein sowie der DRK-Zug St. Tönis. Urkunden für 25-jährige Mitgliedschaft wurden überreicht an Ute und Laurenz Huypen, Paul Lambertz, Martin Cremer, Helga Feige, Hiltrud Brockes, Karin Niedree, Horst Saum, Christiane und Georg Pohl, Gerd Ciahotny, Erich Wilms, Marlies und Hans Ungerer, Gaby Wienges-Haupt, Edith Furtmann, Wolfgang Haimerl, Margret Klein, Ulrich Topoll, Karl-Heinz Tümers sowie die NEW GmbH. Und auch der Vorsitzende, Ulli Triebels, erhielt eine Urkunde für ein Vierteljahrhundert Mitgliedschaft.
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