Drei Jugendteams in der KLK Erfolg für SSV-Jugend

Strümp · Durchweg glückliche Gesichter sah man beim Jugendvorstand des SSV Strümp nach dem Abschluss der Qualifikation zur Kreisleistungsklasse (KLK).

Auch die A-Jugend spielt in der nächsten Saison in der KLK.

Auch die A-Jugend spielt in der nächsten Saison in der KLK.

Foto: SSV Strümp

Die gute Jugendarbeit der letzten Jahre hat sich ausgezahlt! Die A, C- und D-Jugenden des SSV hatten sich souverän in den Qualifikationsspielen durchgesetzt und spielen somit im nächsten Jahr in der KLK. Sowohl die A- als auch die D-Jugend setzten sich verlustpunktfrei durch. Lediglich die C-Jugend musste im ersten Quali-Spiel eine Niederlage hinnehmen.

Jugendleiter Dominik Berger und sein Team waren dementsprechend auch sehr angetan: „Speziell in den letzten drei Jahren haben wir uns als Verein extrem weiterentwickelt. Neben der kontinuieren Weiterbildung unserer Trainer und des Jugendvorstands sowie dem Ausbau der Trainerbasis durch die Entwicklung von Jugendspielern zu Jungtrainern fokussieren wir unsere Jugendarbeit auf Kinder aus Strümp und Meerbusch. Wir fördern den starken Zusammenhalt und den Teamgedanken. Mit dem Aufstieg in die KLK bieten wir den Kindern nunmehr ein breites Fundament für die sportliche und persönliche Weiterentwicklung.“

Im August startet der SSV bereits die nächste Qualifizierungsinitiative: Auf der Anlage des Vereins beginnen 15 Trainer ihre C-Lizenz-Ausbildung.

Einen Wunsch hat Jugendleiter Berger aber noch: Die Umwandlung des alten Ascheplatzes in einen zweiten Kunstrasenplatz. „Unser Kunstrasenplatz ist mit 14 Jugend- und vier Seniorenmannschaften komplett ausgebucht, nein er ist schon mehr als überbucht. Zum Teil trainieren wir mit vier Mannschaften parallel auf dem Platz. Testspiele in der Woche sind quasi gar nicht mehr möglich. Wir würden gerne auch noch zwei weitere Jugendmannschaften melden, haben aber einfach keine Kapazitäten mehr, zumal wir auch keinen Rasenplatz bzw. keine Übungswiese zur Verfügung haben.“

Diese Flächen waren im Rahmen eines langwierigen Gerichtsverfahrens zwischen der Stadt und einem Anwohner im Jahr 2011 dem gerichtlichen Vergleich zum Opfer gefallen. Der Verein will diesbezüglich kurzfristig mit der Stadt Gespräche aufnehmen, zumal auch in den nächsten Jahren mit weiter steigenden Mitgliederzahlen zu rechnen ist.