Schloss Salem und die Nibelungen

Meerbusch · Heute gibt es den letzten Teil unserer Reise-Serie des Meerbuscher Kulturkreises an den Bodensee und die oberschwäbische Barockstraße.

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Foto: Ilham Fitrotul Hayat - Flaticon

Neben dem Zauber des Bodensees erlebte die Gruppe großartige Beispiele des Oberschwäbischen Barocks.

Ein Rundgang durch eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler Baden-Württembergs, Kloster und Schloss Salem in der malerischen Landschaft des Linzgaus, führte unter anderem in den barocken Hofgarten, in das Münster mit einzigartigem Alabasterschmuck im frühklassizistischen Stil und Kunstwerken von der Gotik bis zum Barock und in die imposanten Prälatur- und Konventsgebäude.

Der Zufall wollte es, dass einige der Reisenden mit Schülerinnen des Internats Salem ins Gespräch kamen, die sich ihrer privilegierten Situation, in einer so herrlichen Umgebung zur Schule gehen zu dürfen, durchaus bewusst waren.

In der Wallfahrtskirche Basilika Birnau, einem Barockjuwel inmitten von Weinbergen mit Blick auf den Bodensee, fand nach einer Führung ein kleines Orgelkonzert statt. Der leidenschaftlich für Musik begeisterte Organist demonstrierte hierbei den Psalter, ein mittelalterliches Musikinstrument, und wie er ihn gleichzeitig mit der Orgel spielt. Anschließend fand sich unterhalb der Birnau ein idealer Ort auf Terrasse des Rebmannshofs, um am Bodenseeufer die idyllische Ruhe und den Blick auf die Alpen zu genießen.

Der vorletzte Reisetag bescherte der Gruppe einen Ausflug in die benachbarte Schweiz nach St. Gallen. Die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons beherbergt neben der Kathedrale die 719 gegründete Bibliothek des ehemaligen Benediktinerstifts, UNESCO Weltkulturerbe und eine der bedeutendsten historischen Bibliotheken der Welt.

Auf der Rückfahrt machte die Gruppe Station in Schaffhausen im Schloss Laufen. Unterhalb des Schlosses konnte der beeindruckende Rheinfall, der zu den drei größten Wasserfällen in Europa gehört, aus nächster Nähe besichtigt werden.

Viel zu schnell näherte die Reise sich ihrem Ende. Auf der Heimfahrt bot eine letzte Stadtführung in Worms („Zu Fuß durch zwei Jahrtausende“) vielfältige Einblicke in die wechselvolle Geschichte dieser Nibelungenstadt.

Rückblickend waren sich alle Teilnehmer einig: Die Reise war ein echtes Erlebnis, sowohl durch die zahlreichen kulturellen Eindrücke als auch durch die vielen genussvollen Momente in der reizvollen Bodenseeregion.