4000 Euro von Schaffrath Stiftung für Menschen im Zentrum e.V. Spende für mehr Spielspaß

Neuwerk · Seit Jahrzehnten kümmert sich Menschen im Zentrum e. V. um die Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen. Auch einen integrativen Kindergarten betreibt der Mönchengladbacher Verein. An diesen überreichten Renate und Frederic Schaffrath jetzt im Namen der Schaffrath Stiftung für Soziales eine Spende in Höhe von 4 000 Euro.

 Ralf Günther (l.), Geschäftsführer des Vereins Menschen im Zentrum, und Susanne Wilms, Leiterin des Integrativen Montessori Familienzentrums, freuten sich über den Spendencheck aus Händen von Renate und Frederic Schaffrath. Unter anderem soll das Geld für eine neue Schaukel verwendet werden.

Ralf Günther (l.), Geschäftsführer des Vereins Menschen im Zentrum, und Susanne Wilms, Leiterin des Integrativen Montessori Familienzentrums, freuten sich über den Spendencheck aus Händen von Renate und Frederic Schaffrath. Unter anderem soll das Geld für eine neue Schaukel verwendet werden.

Foto: Detlef Ilgner

Dass sich beim Verein Menschen im Zentrum aktuell viel tut, offenbart sich Besuchern bereits beim Betreten des Vereinsgeländes an der Straße Fahres: Hier herrscht rege Betriebsamkeit, wird die 120 Jahre alte Villa, in der der Verein sein Zuhause hat, doch seit Anfang 2020 komplett kernsaniert. „Es ist kein Stein auf dem anderen geblieben“, umreißt Geschäftsführer Ralf Günther das Ausmaß der Arbeiten, als er Renate und Frederic Schaffrath im Rahmen der Übergabe des Spendenchecks der Schaffrath Stiftung für Soziales durch die Räumlichkeiten führt.

Nutznießer der Sanierung sollen auch das angrenzende Integrative Montessori Familienzentrum und die dort betreuten Kinder sein. So entstehen neben Büros und einem Konferenz- bzw. Elternraum unter anderem auch Therapieräume sowie ein großer Raum zur Unterbringung einer Spielgruppe. „Momentan bedeuten die Bauarbeiten für uns natürlich noch starke Einschränkungen, da wir die Räume in der Villa, die wir sonst auch genutzt haben, gerade nicht zur Verfügung haben. Allerdings hoffen wir, gegen Ende des Jahres wieder uneingeschränkt arbeiten zu können“, sagt Susanne Wilms, Leiterin des Familienzentrums. Dann sollen auch zwei neue integrative Gruppen mit insgesamt 30 weiteren Kita-Plätzen – davon zehn für Förderkinder und 20 für Regelkinder – geschaffen werden. Aktuell werden in der Einrichtung bereits etwa 60 Kinder betreut.

Da sich die Finanzierung dieser Betreuung aber, wie Geschäftsführer Günther weiß, „immer schwieriger und kleinteiliger“ gestalte, auch weil jede Leistung aufs Genaueste belegt werden müsse, ist man beim Verein für jede Unterstützung von außen höchst dankbar. Für die 4 000 Euro, die die Schaffrath Stiftung den Integrationsförderern zur Verfügung stellt, wurde bereits ein Verwendungszweck gefunden. Dieser kommt – so ist es seit Gründung der Stiftung vor elf Jahren Voraussetzung für eine Förderung – direkt der Zielgruppe der unterstützen Hilfsangebote zugute. In diesem Falle sind dies die Kinder, die sich jetzt über eine Aufwertung des Außenbereichs ihres Kindergartens freuen dürfen. Fließen soll das Geld demnach in eine neue Schaukelanlage, die das in die Jahre gekommene Vorgängermodell ablösen wird, in eine neue Rutsche sowie in die Anlage kleiner Nutzgärten im Erkundungsgarten des Familienzentrums.