Pop-Up-Scheune ist eröffnet Museum bekommt Satellit

Nettetal · Neu eröffnet seit dem 11. Mai ist die Pop-Up-Scheune in der Hochstraße 73 in Lobberich. Sie soll inspirieren, überraschen und ein neues stoffliches Zuhause für kreative Ideen werden.

 Barbara Schmidt, Susanne Ciernioch (Textilmuseum DIE SCHEUNE), Sabine Monz (Stadtmarketing) und Künstlerin Ursula Mühling (v.l.) vor der neuen Pop-Up-Scheune.

Barbara Schmidt, Susanne Ciernioch (Textilmuseum DIE SCHEUNE), Sabine Monz (Stadtmarketing) und Künstlerin Ursula Mühling (v.l.) vor der neuen Pop-Up-Scheune.

Foto: Stadt Nettetal

Das Besondere des Konzeptes der Pop-Up Scheune ist, dass sie sich als „Raum für Kunst und Kultur“ begreift, als generationenübergreifende Kultur- und Begegnungsstätte. Das eigene Programm kann demnach durch externe Veranstaltungen, Lesungen, (Konzerte) zu aktuellen gesellschaftlichen Themen ergänzt werden. Sie ist sozusagen Nettetals erstes MitMach-Museum: ein Raum des (sich) Ausprobierens und Experimentierens.

Denkbar ist zudem die Schaffung eines „außerschulischen Standortes“, denn ein Standort im Ortskern von Lobberich bedeutet auch eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und bietet in einer zentralen Lage gute Möglichkeiten für Synergieeffekte und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Stadt Nettetal freut sich, ein weiteres Projekt des „Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in NRW“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW umzusetzen. „Wir freuen uns sehr, dass wir Susanne Ciernioch und ihrem überzeugenden Konzept eine Starthilfe in Form der Förderung geben können“, freut sich Sabine Monz, Stadtmarketing Nettetal, über die Neuansiedlung.

Auch Susanne Ciernioch, Leiterin des Textilmuseums „Die Scheune“ ist glücklich über den neuen Standort: „Wir, das Team des Textilmuseums, freuen uns sehr über die Chance, mit der Pop-Up-Scheune zusätzlichen Raum zu erhalten und damit die Möglichkeit, Neues auszuprobieren und uns weiter zu vernetzen. Die Idee der Pop-up-Scheune ist ein Kreativraum mitten in der City, der zum Austausch einlädt und hoffentlich zu weiteren Kooperationen mit Kulturinstitutionen und Kunstinteressierten führt, so wie die im Oktober stattfindende Lesung im Rahmen der Nettetaler Literaturtage.“

Die derzeitige Ausstellung „SchnittStellen“ der Künstlerinnen Ursula Mühling und Christina Owezarek-Prag verbindet die beiden Standorte des Museums Hinsbeck und Lobberich. Ein Konzept, das auch bei den beiden nächsten Ausstellungen beibehalten werden soll. Neben Ausstellungen werden Workshops für Jung und Alt angeboten wie Fair-Isle-Stricken. Jeden zweiten Dienstag im Monat sind Kreative zu einem „Offenen Treff“ zwischen 17 und 19 Uhr eingeladen. Nach den Sommerferien erscheint ein Flyer mit dem Kursprogramm für das zweite Halbjahr.