Mehr Qualität für Bahnhofsumfeld

Mönchengladbach (red) · Mit dem Projekt „19 Häuser“, der neuen Bebauung nördlich der Steinmetztraße sowie der anstehenden Neugestaltung des Busbahnhofes wird die Gladbacher Innenstadt rund um den Hauptbahnhof derzeit zukunftsweisend überplant. In der jüngsten Ratssitzung ging es auch um die städtebauliche Qualität in diesem Areal.

Das Projekt „19 Häuser“ soll die Innenstadt rund um den Hauptbahnhof städtebaulich aufwerten.Grafik: KBNK Architekten Hamburg / Stadt MG

Das Projekt „19 Häuser“ soll die Innenstadt rund um den Hauptbahnhof städtebaulich aufwerten.Grafik: KBNK Architekten Hamburg / Stadt MG

Seit 2013 sieht das Vergnügungsstättenkonzept der Stadt Mönchengladbach für die Steinmetzstraße einen „Toleranzbereich“ zwischen Bismarckstraße und der Kreuzung Breitenbachstraße / Hindenburgstraße vor, der es Spielhallen, Wettbüros, Sexshops etc gestattet, sich hier anzusiedeln. Nun hat der Rat diesen Toleranzbereich gekippt.

An Bestandsrechten für bereits ortsansässige Betriebe dieser Art ändert sich nichts, aber für kommende Bebauungspläne und Sanierungskonzepte hat die Änderung des Vergnügungsstättenkonzeptes Auswirkungen.

„Die Aufhebung sichert die gewünschte Stadtqualität ab und sorgt langfristig für eine bessere Außenwirkung. Der Bereich ist die Visitenkarte der Stadt, da sollten Vergnügungsstätten außen vor sein“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

Vergnügungsstätten können sich auch weiterhin in anderen Toleranzbereichen der Stadt ansiedeln. Ein vollkommener Ausschuss dieser Betriebe ist innerhalb eines Stadtgebietes rechtlich nicht möglich.