„AG fahrradfreundlich“ in NRW zeichnet Kreis Viersen aus Paradiesisch radeln

Kreis Viersen · Bestnote für den Kreis Viersen in Sachen Radeln: Von der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ (AGFS) hat der Kreis Viersen die Note 2+ für seine Bewerbung erhalten.

Andreas Budde (Mitte), Technischer Dezernent Kreis Viersen, mit der Urkunde, die dem Kreis Viersen Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit bescheinigt. Michael Heinze (l.) vom Verkehrsministerium des Landes NRW und Christine Fuchs (r.), Vorstand der AGFS, überreichten die Auszeichnung.

Andreas Budde (Mitte), Technischer Dezernent Kreis Viersen, mit der Urkunde, die dem Kreis Viersen Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit bescheinigt. Michael Heinze (l.) vom Verkehrsministerium des Landes NRW und Christine Fuchs (r.), Vorstand der AGFS, überreichten die Auszeichnung.

Foto: AGFS

Die Förderung des Radverkehrs und der Nahmobilität wurden in der Begründung der AGFS als besonders positiv herausgestellt.

Die AGFS hat den Kreis Viersen für weitere sieben Jahre ausgezeichnet. Von 33 weiteren Mitgliedern in Nordrhein-Westfalen, die zertifiziert wurden, hat keine Kommune eine bessere Note bekommen.

Andreas Budde, Technischer Dezernent Kreis Viersen, hat in Düsseldorf die Urkunde im Rahmen der Mitgliederversammlung der AGFS entgegen genommen. Mit der Verlängerung der Mitgliedschaft bestätigt die AGFS dem Kreis Viersen, dass „die kontinuierlichen Schritte hin zu einem zukunftsfähigen, belebten und wohnlichem Kreisgebiet erfolgreich“ gewesen sind.

Der Kreis Viersen pflegt und komplettiert ständig sein Radwegenetz. Aktuell gibt es 670 Kilometer gut ausgeschilderte Radwege. In Kürze wird das Radwegenetz ergänzt durch ein Knotenpunktsystem nach niederländischem Vorbild. Der Landrat lädt jährlich im Sommer zu der Aktion „Fahr Rad mit dem Landrat“ ein. Der Kreis empfiehlt regelmäßig eine „Radroute des Monats“ und gibt jährlich eine Radbroschüre heraus, die sich in der Bevölkerung großer Beliebtheit erfreut.

Die AGFS ist ein kommunales Netzwerk und versteht sich als Wegbereiter moderner Mobilitätspolitik. Aktuell arbeiten 72 Mitglieder-Kommunen in NRW an den Zielen des Vereins, bis 2020 sollen es 100 werden. Wer einmal Mitglied ist, erhält nicht automatisch einen Freibrief für alle Zeiten: Bei der aktuellen Mitgliederversammlung wurde in einem Fall das Zertifikat nicht verlängert, weil die Kriterien nur unzureichend erfüllt waren.

(Report Anzeigenblatt)