Duisburg Richtfest für das neue Gerätehaus

Duisburg · Richtfest an der Friedrich-Ebert-Straße 10: Der Rohbau steht, der Neubau des Feuerwehrgerätehauses für den Löschzug 610 liegt voll im Plan.

Vorfreude auf die neue Wirkungsstätte: die Feuerwehrleute vom Löschzug 610.

Foto: tw

Fast auf den Tag genau sechs Monate nach der Grundsteinlegung war der Löschzug 610 wieder an Ort und Stelle versammelt, um nach den Reden der ebenfalls versammelten Chefs und Bauverantwortlichen auch den Richtspruch mit zerberstendem Schnapsglas zu vernehmen.

„Seit wir die DIG für unsere Neubauprojekte gewinnen konnten, macht es richtig Spaß, zuzusehen“, sagte Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Martin Murrack. Der ist bekanntlich auch Kämmerer und freut sich deshalb besonders darüber, dass bis jetzt nicht nur der Zeit-, sondern auch der Kostenrahmen eingehalten wurde.

Keine leichte Aufgabe, wie der Geschäftsführer der Duisburger Infrastrukturgesellschaft DIG Matthias Palapys verdeutlichte: Die erforderlichen Einbauten seien technisch hochkomplex und leider auch sehr teuer. 8,7 Millionen Euro sind veranschlagt. Dafür bekommt die Feuerwehr hier „einen wunderschönen Standort“, so Björn Metzler von den Wirtschaftsbetrieben. Der zweigeschossige Verwaltungs- und Sozialtrakt in Massivbauweise sowie die eingeschossige Fahrzeughalle in Stahlrahmenbauweise sind in ihrer baulichen Struktur abgeschlossen. Mit einer Nutzfläche von rund 1.270 Quadratmetern ist Platz für acht Einsatzfahrzeuge, eine separate Waschhalle sowie moderne Funktions-, Schulungs- und Aufenthaltsbereiche.

Für den neuen Feuerwehrchef Philipp Bergmann war es das erste Richtfest „hier in meiner Heimatstadt“. Nicht nur der Löschzug 610, sondern auch die Löschgruppe 603 und die Jugendfeuerwehr bekämen hier optimale Bedingungen: „Wir stärken den Nachwuchs, wir stärken die Ausbildung hier im Duisburger Westen nachhaltig.“