Kamp-Lintfort Kooperation von Hochschule Rhein-Waal und Kita Bunte Welt

Kamp-Lintfort · Die Hochschule Rhein-Waal Kamp-Lintfort kooperiert eng mit der städtischen Kindertagesstätte Bunte Welt.

Im FabLab der Hochschule erleben die Vorschulkinder live, wie das Kita-Maskottchen sowohl im 3D-Druckverfahren als auch per Lasergravur auf Holzscheiben verewigt wird.

Foto: Stadt Kamp-Lintfort

Ziel des gemeinsamen Projekts ist es, Kreativität, Technik und soziales Engagement auf innovative Weise miteinander zu verbinden. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht ein Maskottchen, das von den Kindern der Kita Bunte Welt mit viel Fantasie und Spaß entworfen wurde. Einen Namen trägt die sympathische Figur bislang noch nicht, sicherlich entsteht auch dieser bald in einem gemeinsamen kreativen Prozess. Fest steht jedoch: Das Maskottchen wird an der Hochschule mit moderner 3D-Drucktechnik realisiert.

Im FabLab der Hochschule erleben die Vorschulkinder live, wie das Kita-Maskottchen sowohl im 3D-Druckverfahren als auch per Lasergravur auf Holzscheiben verewigt wird. Als Andenken dürfen alle Kinder einen individuellen Holz-Schlüsselanhänger mit dem eingebrannten Maskottchen mit nach Hause nehmen.

Die zusätzlich gedruckten 3D-Maskottchen werden dem Förderverein der Kita zur Verfügung gestellt, beispielsweise als Willkommensgeschenk für neue Mitglieder. Der Erlös soll weitere Projekte und Anschaffungen ermöglichen.

Neben dem FabLab erwartet die Kinder auch ein Besuch im AIS-La (Ambient Intelligent Systems), wo sie Prototypen der Forschungsprojekte Zentrum für assistive Technologien Rhein Ruhr und TransREGint hautnah kennenlernen und ausprobieren können. Spielerisch und altersgerecht erhalten sie so spannende Einblicke in Technik und Innovation. Gleichzeitig profitieren Studierende und Forscher*innen von direktem Feedback der jungen Testerinnen und Tester, eine echte Win-win-Situation für alle Beteiligten.

„Die Kooperation zeigt eindrucksvoll, wie Bildungseinrichtungen innerhalb einer Stadt voneinander profitieren können. Kreativität trifft auf moderne Technologie, soziales Engagement auf wissenschaftliche Praxis. Alle Beteiligten freuen sich auf die kommenden Schritte dieses besonderen Projekts“, führt Katja Deeke, Leiterin der städtischen Kindertagesstätte Bunte Welt, abschließend aus.