Kabarett und Kunst mit Malte Sonnenfeld Malen Sie doch mal was Schönes

Willich · Am heutigen Sonntag lädt der Mönchengladbacher Künstler Malte Sonnenfeld zu einer besonderen Begegnung mit seiner Kunst in das Gründerzentrum im Stahlwerk Becker ein. Karten gibt es an der Tageskasse.

Unter dem Titel „Malen Sie doch mal was Schönes“ kommt Malte Sonnenfeld nicht nur als Künstler, sondern auch als Kabarettist ins Stahlwerk Becker.

Foto: Privat

Unter dem Titel „Malen Sie doch mal was Schönes“ präsentiert er ab 11 Uhr im Stahlwerk Becker in Willich ein Bühnenstück, das seine charakteristische Mischung aus Humor, Gesellschaftsbeobachtung und bildender Kunst auf die Bühne bringt. Der Eintritt beträgt acht Euro.

Die Aufführung findet im Rahmen der aktuellen Gruppenausstellung des traditionsreichen Kunstvereins „spektrum88“ statt – dem ältesten Kunstverein Mönchengladbachs, dem Sonnenfeld selbst seit mehreren Jahren als Mitglied angehört. Die Veranstalter setzen bewusst auf ein Format, das klassische Ausstellungspraxis mit performativen Elementen verbindet – ein Ansatz, der Sonnenfelds Werk ideal entspricht.

Bekannt wurde der Künstler durch seine farbintensive Neo-Pop Art, die mit klaren Linien, pointierten Botschaften und einem Augenzwinkern gesellschaftliche Themen aufgreift. Selbstverständlich werden im Rahmen der Ausstellung auch zahlreiche seiner Gemälde zu sehen sein. Sonnenfelds Arbeiten verbinden Leichtigkeit mit Tiefgang und sprechen damit sowohl Kunstkenner als auch neugierige Besucher an.

Mit „Malen Sie doch mal was Schönes“ erweitert Sonnenfeld seine künstlerische Sprache um eine performative Ebene. Das Stück verspricht eine Mischung aus satirischen Momenten, spontanen Einfällen und Reflexionen über Kunst, Kreativität und den Alltag – ganz im Stil des Künstlers, der dafür bekannt ist, sein Publikum nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken zu bringen.

Für Kunstfreunde aus der Region bietet sich heute somit eine seltene Gelegenheit, Sonnenfelds Werk in seiner ganzen Bandbreite zu erleben: live, unmittelbar und eingebettet in die vielfältige Ausstellung von „spektrum88“.