Im Sommer 2025 sind an der Schule die Arbeiten an einem Erweiterungsbau gestartet. Nach dem Abriss des ehemaligen Hausmeisterhauses ist ein zweigeschossiger, massiver Rohbau mit rund 1 100 Quadratmetern zusätzlicher Fläche entstanden. Parallel zu den Arbeiten am neuen Erweiterungsbau werden auch Sanierungsarbeiten durchgeführt, das Gesamtvolumen der Investitionen in die Eichendorff-Schule beläuft sich auf rund 10 Millionen Euro.
Zum Hochziehen des Richtkranzes auf dem neuen Gebäude hatten sich Gäste aus Politik und Verwaltung sowie Vertreter der Baufirmen und zahlreiche Eltern und Schüler eingefunden. Die Kinder des Meerbuscher Chorprojekts „Singpause“ begrüßten die Anwesenden mit Beethovens „Ode an die Freunde“ und einem weiteren Stück aus dem Harry-Potter-Universum und ernteten dafür großen Beifall. Sodann ergriff Bürgermeister Christian Bommers das Wort: „Wir dürfen uns freuen auf eine neue bunte Lehr- und Lernwelt, in der Kinder sich positiv entfalten und Freude am gemeinsamen Lernen und am Miteinander entwickeln können“, so Meerbuschs erster Bürger, der einen Ausblick gab, wie die Eichendorff-Schule nach Abschluss der drei Bauabschnitte – angepeilt wird hier das Jahresende 2027 – aussehen wird. So soll es deutlich mehr Platz für dann drei Klassen pro Jahrgangsstufe sowie eine moderne Raumstruktur für neue Unterrichtskonzepte geben. Außerdem werden ein neuer Haupteingang und eine neue Mensa geschaffen, der Verwaltungsbereich wird vergrößert und ins Erdgeschoss verlagert, im Obergeschoss entstehen für den rhythmisierten Ganztag umgebaute Klassen-, OGS- und Mehrzweckräume und ein neuer eingeschossiger Verbindungsbau wird ebenfalls errichtet.
Nachdem Schulleiterin Simone Samp noch einen Einblick gegeben hatte, welche Herausforderungen die Bauarbeiten für den laufenden Schulbetrieb bedeuten, war es dann schließlich so weit: Andreas Dieterich, Bauleiter vom Immobilienmanagement der Stadt, begab sich aufs Baugerüst und sprach den traditionellen Richtspruch.