Diese von den Stadtwerken vorgestellte Lösung basiert auf einer wissenschaftlichen Untersuchung mit der Hochschule Düsseldorf (HSD), die verschiedene Wärmekonzepte gegenübergestellt hat. Das kalte Netz mit Geothermie schnitt dabei am besten ab – dies sei eine fundierte Grundlage, die den Ansatz zukunftsweisend und wirtschaftlich vernünftig macht.
Die CDU in Willich steht dazu, dass - wo möglich - auf erneuerbare Energien gesetzt wird. Ein Ausbau des Gasleitungsnetzes in dieses neue Baugebiet sei – mit Blick auf die Endlichkeit der Gasvorkommen und den steigenden Gaspreis – nicht vernünftig und auch nicht zeitgemäß.
„Das kalte Nahwärmenetz im Baugebiet Hellenbroich in Schiefbahn ist der richtige Weg für unsere kommunale Wärmeplanung. Statt vieler Einzellösungen setzen wir auf ein gemeinschaftliches Konzept: Gemeinsam genutzte Tiefenbohrungen (bis 250 m) steigern die Effizienz der Anlagen und senken zugleich die Anfangsinvestitionen der Bauherren. Die Stadtwerke sichern eine zuverlässige Erdwärme-Versorgung, ergänzbar durch eigenen PV-Strom“, erläutert Christoph Tepper, Sprecher der CDU-Fraktion im Planungsausschuss.