Bürgerauto im Westkreis Bürgerauto wird fortgeführt

Schwalmtal · Das Bürgerauto Westkreis bleibt auch in Zukunft ein verlässlicher Bestandteil der Mobilität in Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal: Die Gemeinderäte aller drei Kommunen haben die Fortführung des Gemeinschaftsprojekts für weitere drei Jahre beschlossen.

Andreas Gisbertz (Bürgermeister Schwalmtal), Horst Gutzki (JedermannHilfe), Thomas Ricker (Bürgermeister Niederkrüchten), Christian Walbrunn (JedermannHilfe) und Marcel Johnen (Bürgermeister Brüggen) freuen sich über die Fortführung des Bürgerautos für weitere drei Jahre.

Foto: Gemeinde Schwalmtal

Seit dem Start am 1. September 2021 bietet das Bürgerauto Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine unkomplizierte und kostengünstige Möglichkeit, ihre Ziele im Alltag zu erreichen. Dazu zählen unter anderem Arztpraxen, Einkaufsmöglichkeiten oder Behördentermine.

Dass das Konzept überzeugt, zeigen auch die aktuellen Zahlen: Allein im Zeitraum von Januar 2025 bis April 2026 fanden 6.747 Fahrten statt. Insgesamt nutzten 9.529 Fahrgäste die beiden Bürgerautos.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts sind die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer. Mit großem Engagement sorgen sie dafür, dass das Bürgerauto bereits seit fünf Jahren zuverlässig unterwegs ist. Um weiterhin die Mobilität für Menschen mit besonderen Bedürfnissen sicherzustellen, sucht das Bürgerauto Westkreis nach weiteren engagierten Ehrenamtlichen. „Die Fahrerinnen und Fahrer können sich ihre Zeiten frei einteilen“, betonen Horst Gutzki und Christian Walbrunn von der JedermannHilfe Brüggen. Die Ehrenamtlichen haben die Freiheit, neben ihren Fahrten auch das Fahrzeug ihrer Wahl selbst zu bestimmen. Die Abholzeiten der Kundinnen und Kunden sind montags bis freitags von 8.30 bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr.

Auch die Bürgermeister der drei Westkreis-Gemeinden begrüßen die Fortführung ausdrücklich: „Das Bürgerauto ist eine echte Bereicherung für den Westkreis. Gemeinsam mit der JedermannHilfe ist es gelungen, ein interkommunales Angebot zu etablieren, das für viele Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar geworden ist. Deshalb freuen wir uns sehr, dass dieses Projekt für weitere drei Jahre fortgeführt wird“, erklären die Bürgermeister Marcel Johnen, Thomas Ricker und Andreas Gisbertz.

Das Bürgerauto richtet sich an Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder deren gesundheitliche Situation den Transport von Gehhilfen oder anderen Mobilitätshilfen erforderlich macht. Eine einfache Fahrt kostet pro Person innerhalb einer Gemeinde zwei Euro, einfache gemeindeübergreifende Fahrten kosten vier Euro. Für die passende Rückfahrt wird ein Euro berechnet.

Interessierte Personen, die zukünftig auch gerne Fahrten übernehmen möchten, können sich mit dem Verein JedermannHilfe e.V. in Verbindung setzen unter [email protected] oder der 0171/4136461. Weitere Informationen stehen auch auf der Homepage: jedermannhilfe.de.