Gründonnerstag startet die Serie KEV: Weiter geht's im Halbfinale

Krefeld · Ab Gründonnerstag kämpfen die Krefeld Pinguine im Play-off-Halbfinale um den Einzug ins Endspiel. Nach dem souveränen 4:0-Seriensieg im Viertelfinale gegen Landshut ist die Euphorie rund um die Westparkstraße groß. Der Gegner der Schwarz-Gelben wird frühestens heute Abend feststehen.

Rund um die Krefeld Pinguine herrscht derzeit eine riesengroße Euphorie. Die Fans sind heiß auf das Halbfinale.

Foto: samla.de

Die schwarz-gelben Fahnen mit dem stolz dreinblickenden Pinguin wehen vor dem Krefelder Rathaus, in unzähligen Vorgärten und an einigen Hausfassaden der Stadt. Manche Gaststätten und Lokale - wie das „Gabors“, der „Nordbahnhof“ oder „Kleinlosen“ haben sich dank des „Public Viewing“ zu echten KEV-Hotspots entwickelt. Die teils mit Luftballons geschmückte Westparkstraße gleicht vor den Heimspielen einer schwarz-gelben Allee. Ein wenig erinnert dieses Szenario an das Frühjahr 2003, als die Pinguine nach 52 Jahren wieder die Deutsche Meisterschaft in die Seidenstadt holten. Nun, 23 Jahre nach dem größten Erfolg der Vereinshistorie, kämpft der KEV wieder um einen Titel - den des Meisters in der Deutschen Eishockey Liga 2. Die erste Etappe auf dem Weg dahin ist gemeistert, die ersten vier von nötigen zwölf Siegen sind eingefahren. Nach einer souveränen 4:0-Serie im Viertelfinale gegen Landshut stehen die Schwarz-Gelben im Play-off-Halbfinale. Ab Gründonnerstag kämpfen sie im Modus „Best of seven“ (vier Siege sind nötig) um den Einzug ins Endspiel. Auf wen das Team von Cheftrainer Thomas Popiesch in der Vorschlussrunde treffen wird, steht aktuell noch nicht fest.

Mögliche Gegner

Fakt ist: Als Hauptrunden-Primus werden die Pinguine im Halbfinale auf das schlechtplatzierteste Team der Hauptrunde treffen. Soll heißen: Setzen sich die Lausitzer Füchse (Platz 7) überraschend gegen Kassel (Platz 2) durch, sind sie der Gegner Krefeld. Gewinnt Kassel, geht der Blick auf die Serie Regensburg (Platz 6) gegen Rosenheim (Platz 3). Sollten die Starbulls gewinnen, treffen die Pinguine auf den Sieger der Viertelfinalbegegnung Ravensburg (Platz 4) und Bietigheim (Platz 5). Heute Abend stehen die jeweils sechsten Duelle an. Spätestens am Dienstag werden die Serien einen Sieger hervorbringen.

„Müssen bescheiden sein“

Pinguine-Kapitän Alexander Weiß zeigte sich im Gespräch mit dem Extra-Tipp erleichtert, dass sein Team im Schnelldurchgang die nächste Runde erreichte: „Ein paar freie Tage tun dem Körper, aber auch dem Kopf gut. Wir hatten bisher sehr viel Spaß mit unseren fantastischen Fans, die uns in der Yayla-Arena, aber auch auswärts so toll unterstützt haben. Wir sollten aber auch bescheiden bleiben und uns darüber klar sein, dass es jetzt nicht leichter wird.“