Play-off-Gegner beantragte Überprüfung Verfahren gegen Max Newton eingestellt

Krefeld · Mit Verwunderung reagierten die Fans und Verantwortlichen der Krefeld Pinguine im Nachgang des dritten Play-off-Viertelfinalspiels gegen Landshut auf eine Ankündigung der Liga, ein nachträgliches Ermittlungsverfahren gegen Stürmer Max Newton anzustreben.

Foto: samla.de

Dieses wurde, wie nun in der Verkündung der DEL 2 mitgeteilt wurde, seitens des Play-off-Gegners aus Landshut beantragt. Ohne Erfolg, wie nun bekannt wurde.

In der offiziellen Pressemitteilung heißt es wie folgt: „Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar:

Nach Würdigung der Beweismittel nimmt der Disziplinarausschuss Abstand von einer nachträglichen Sperre. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 42, den §§ 1, 4, 11, 16, 24, 27 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag.“

Weiter: „Im zweiten nachträglichen Ermittlungsverfahren wegen Stockstich erging folgende Entscheidung: Das gegenüber der Ligagesellschaft beantragte nachträgliche Ermittlungsverfahren wurde wegen Unzulässigkeit zurückgewiesen.

Gemäß §1 (1) der Disziplinarordnung der DEL2 ist ein Antrag für ein nachträgliches Ermittlungsverfahren durch einen Club nur zulässig, wenn der vermeintliche Regelverstoß von Seiten des Schiedsrichters im Spiel nicht geahndet wurde. Gemäß Spielbericht, Videoaufzeichnung von Sporteurope.TV und Stellungnahme des Schiedsrichterwesens wurde für die Szene im Spiel (Spielzeit 31:01) eine Strafe durch die Schiedsrichter ausgesprochen.“

Dieser Versuch des EV Landshut dürfte vor dem heutigen vierten Aufeinandertreffen für zusätzlichen Zündstoff sorgen. Die Pinguine führen in der Best-of-seven-Serie mit 3:0, benötigen noch einen Sieg zum Einzug ins Halbfinale.