Kamp-Lintfort ExtraSchicht im Zechenpark

Kamp-Lintfort · Zur ExtraSchicht 2026 verwandelt sich der Zechenpark Friedrich‑Heinrich in Kamp‑Lintfort am 27. Juni in ein lebendiges Erlebnis‑ und Begegnungsareal zwischen Geschichte und Gegenwart.

Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Susanne Rous (Amtsleitung Kulturbüro), Jennifer Wachtendonk (stellv. Amtsleitung Kulturbüro) und Kulturdezernent Dr. Christoph Müllmann stellten das Programm zur ExtraSchicht vor.

Foto: Stadt Kamp-Lintfort

Am Schirrhof sorgen Live-Musik und DJ-Sounds für abwechslungsreiche Stimmung, während Kunst, Artistik und Mitmachaktionen den Industrieort in einen kreativen Schauplatz verwandeln.

Im Mittelpunkt steht die Ausstellung des Künstlers Thomas Baumgärtel, die mit überraschenden und inspirierenden Arbeiten neue Perspektiven eröffnet. Artistisch wird es beim Cycling Circus, der mit Akrobatik und interaktiven Aktionen zum Staunen und Mitmachen einlädt.

„Die ExtraSchicht zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und wandelbar unsere Stadt ist. Der Zechenpark Friedrich Heinrich verbindet industrielle Geschichte mit moderner Kultur und schafft einen Ort der Begegnung für Menschen jeden Alters“, betont Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt.

Die Fördergemeinschaft für Bergmannstradition führt mit eindrucksvollen Führungen durch den Lehrstollen und Bustouren durch die historische Altsiedlung in die Geschichte des Bergbaus ein. Zwei Comedy-Bergmänner begleiten den Abend als humorvolle WalkActs.

„Kunst, Musik und Industriekultur verschmelzen hier zu einem besonderen Erlebnis mit unverwechselbarem Charakter. Die ExtraSchicht macht Kamp-Lintfort erneut zu einem kulturellen Anziehungspunkt in der Region“, ergänzt Kulturdezernent Dr. Christoph Müllmann.

Wenn die Dämmerung einsetzt, tauchen leuchtende Stelzenfiguren den Park in ein märchenhaftes Licht. Ergänzt wird das Programm durch vielfältige kulinarische Angebote im Schirrhof.

So verbindet der Abend in Kamp-Lintfort Musik, Kunst und Geschichte zu einer ExtraSchicht voller Kreativität, Begegnung und authentischem Reviergefühl.

Zur ExtraSchicht 2026 bleibt das besondere ExtraSchicht-Gefühl weit über die Nacht hinaus erlebbar: Gemeinsam mit dem Modelabel Grubenhelden entsteht eine exklusive Streetwear-Kollektion. Die Designs übertragen die Geschichte und Werte des Ruhrgebiets in die Gegenwart. Inspiriert von ehemaligen Bergwerken und Industriestätten steht das ikonische Fördergerüst im Mittelpunkt – als reduziertes, prägnantes Symbol für Zusammenhalt, Ehrlichkeit und gelebte Gemeinschaft.

Nach ihrem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr steht die ExtraSchichtApp 2026 erneut als digitaler Begleiter zur Verfügung. In Kooperation mit „rausgegangen“ bündelt sie das gesamte Programm aller Spielorte übersichtlich an einem Ort. Eine interaktive Karte zeigt Standorte, Busverbindungen und – mit einem Ampelsystem – die aktuelle Auslastung der Spielorte. Nutzer:innen können Favoriten speichern, eine persönliche Route planen und so ihren Abend individuell gestalten. Hier geht es zur App: https://rausgegangen.de/specials/extraschicht-2026/

Das innovative Mobilitätskonzept der ExtraSchicht eröffnet den Gästen die Möglichkeit, mühelos zwischen den verschiedenen Standorten und Städten zu wechseln. Das Mobilitätsangebot beinhaltet über 150 kostenlose Shuttlebusse, die am Veranstaltungstag im 15 bis 30 Minuten Takt von 18 bis 2 Uhr am Folgetag verfügbar sind sowie freie Fahrt im ÖPNV im Tarifraum des VRR und des Teilbereichs Münsterland – Ruhr-Lippe (2. Klasse) ganztägig am Veranstaltungstag und bis 7 Uhr am Folgetag.

Die Tickets kosten im Vorverkauf 22 Euro, ermäßigt 17 Euro. Inhaber:innen der RUHR.TOPCARD (an ausgewählten Vorverkaufsstellen/Online) sowie der ruhrkultur.card (nur im Online-Shop) zahlen bis zum 26. Juni nur 11 Euro. An der Abendkasse am 27. Juni kostet das Ticket 25 Euro, ein Spielort-Ticket für einen Standort ist für 15 Euro erhältlich. Weitere Infos und Tickets unter: www.extraschicht.de/tickets.

Die Ruhr Tourismus GmbH ist Projektträger der ExtraSchicht und verantwortlich für das Projektmanagement. Die Projektpartner sind der Regionalverband Ruhr und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Gefördert wird die ExtraSchicht 2026 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der RAG-Stiftung sowie der RAG Montan Immobilien GmbH.