Die geplante Investition umfasst ein Gesamtvolumen von rund 3 Millionen Euro. Rund 1,36 Millionen Euro sollen durch den Bund gefördert werden. Den verbleibenden Eigenanteil von rund 1,66 Millionen Euro wird die Stadt Mönchengladbach nun nach Ratsbeschluss übernehmen.
Die Bezirkssportanlage grenzt direkt an mehrere Schulen, darunter zwei Berufskollegs, eine Gesamtschule und eine Realschule. Entsprechend groß ist ihre Bedeutung für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport im Stadtbezirk Süd, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs: „Wir sind sehr froh, dass wir von diesem Bundesprogramm profitieren können. Denn bei über 3 600 Kommunen, die hier Projekte eingereicht haben, ist das keine Selbstverständlichkeit. Gerade für die Schulen und Vereine, aber letztlich für alle Menschen in diesem Stadtteil und Bezirk wird die sanierte Anlage eine wirkliche Bereicherung sein.“
Kern der Maßnahme ist die grundlegende Modernisierung der Sportanlage. Darüber hinaus soll erstmals in Mönchengladbach ein normgerechtes Baseballspielfeld entstehen. Damit würde die Stadt eine wichtige Voraussetzung schaffen, um diese Sportart dauerhaft zu fördern und die sportliche Vielfalt auszubauen. Geplant ist außerdem die Überdachung des bestehenden Kleinspielfeldes. Dadurch entstehen zusätzliche Kapazitäten für den Schulsport, die unabhängig von der Witterung genutzt werden können. Ergänzt werden die Maßnahmen durch neue Grün- und Aufenthaltsbereiche sowie eine barrierearme Wegeführung, die den gesamten Standort attraktiver und besser zugänglich machen sollen.
„Die Sportanlage soll auch künftig allen Bürgerinnen und Bürgern offenstehen“, betont Heinrichs. „Neben dem Vereinssport möchten wir so vor allem den Freizeit- und Breitensport stärken. Mit den neuen Bewegungs- und Aufenthaltsangeboten möchten wir zugleich auf das veränderte Sportverhalten reagieren, bei dem individuelle Sport- und Bewegungsformen zunehmend an Bedeutung gewinnen.“
Im April 2026 erhielt die Stadt die Mitteilung, dass das Vorhaben für eine Förderung ausgewählt wurde. Nun kann der eigentliche Förderantrag gestellt werden. Nach einer Förderzusage könnten die weiteren Planungen starten. Der Förderzeitraum ist bis 2031 vorgesehen.