Nach Feierabend einen Parkplatz finden – das ist auf dem Eselsweg in Venn schon länger eine Herausforderung. Im oberen Wendehammer ist der Parkdruck jetzt noch größer, nachdem vor etwa zwei Wochen zwei Parkverbot-Schilder aufgestellt wurden. „Das sind nochmal fünf bis sechs Parkplätze, die dadurch weggefallen sind“, ärgern sich die Anwohner. Auf Anfrage eines Betroffenen erklärt das Ordnungsamt, dass Beschwerden sowohl von Anwohnern als auch von Entsorgungsunternehmen eingegangen seien, die Stadt daraufhin den für die Müllfahrzeuge erforderlichen Wendebereich (s. Karte) ermittelt und lediglich da Parkverbotsschilder aufgestellt habe, wo nach StVO (§12, Abs. 3) auch vorher schon Parken verboten gewesen sei. Während eine Anwohnerin die neuen Verbotszonen befürwortet, regen sich alle anderen auf. „Wir wohnen zum Teil seit 40 Jahren hier und sind immer zurechtgekommen“, sagt die eine. „Jetzt können Anwohner mit eingeschränkter Mobilität nicht mal mehr dort halten und ihre Einkäufe ausladen“, gibt ein anderer zu bedenken. Als zwei Autos vorfahren, sagt der Sohn eines Anwohners: „Für die gibt es jetzt keinen Parkplatz – dabei ist alles frei!“ und zeigt auf die nun „verbotenen Flächen“. Als Lösung, um allzu ungeordnetes Parken zu vermeiden, ist man sich einig, würde es doch reichen, wenn man Linien ziehen würde, wo geparkt werden darf. Ob die Stadt den Vorschlag wohl aufgreift...? Foto: Petra Käding
Anwohner verärgert über neue Parkverbot-Schilder im Wendehammer Eselweg Der Parkdruck wächst
Venn (pek) · Der obere Wendehammer am Eselweg in Venn ist um zwei Parkverbotsschilder „reicher“ - der Parkdruck wächst und die Anwohner sind verärgert.
23.08.2026
, 09:00 Uhr