Tierschutzverein Meerbusch informiert Mit der Flex für den Igel: Tore öffnen

Meerbusch · Der heimische Igel hat es immer schwerer. Immer mehr Gärten werden vollständig eingezäunt, so dass die kleinen Wildtiere auf ihren nächtlichen Streifzügen nicht mehr von Garten zu Garten gelangen können. Mit der Aktion „Bahn frei für den Igel“ ruft der Tierschutzverein Meerbusch deshalb dazu auf, in Gartenzäunen kleine Durchgänge zu schaffen

Hat es in heimischen Gärten oft schwer: der Igel.

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Schon eine Öffnung von etwa 13 mal 13 Zentimetern reiche aus, damit Igel wieder wandern können, betont der Verein. Die Tiere sind auf größere Reviere angewiesen, um Nahrung zu finden und Partner zu erreichen. Geschlossene Zäune können für sie zur unüberwindbaren Barriere werden – oder sogar zur Falle. Besonders im Frühjahr, wenn Igel aus dem Winterschlaf erwachen, sind offene Wege wichtig. Viele Tiere sind zu diesem Zeitpunkt geschwächt und auf ein gut erreichbares Nahrungsangebot angewiesen. Mit Flyern informiert der Tierschutzverein Meerbusch darüber, wie einfach ein sogenanntes „Igel-Tor“ geschaffen werden kann – etwa mit einer Drahtschere oder einer Flex. Ziel ist es, Gärten wieder miteinander zu vernetzen und den Tieren sichere Wanderwege zu ermöglichen. Darüber hinaus werden naturnahe Gärten gesucht, in denen gesunde Igel nach ihrer Pflege wieder ausgewildert werden können.

Weitere Informationen zur Aktion sowie die Flyer erhalten Interessierte beim Tierschutzverein Meerbusch: www.­tierschutzverein-Meerbusch.de, 0151 58 88 34 25.