Die Partie begann mit einem Krefelder Doppelschlag. Bereits der dritte Torschuss landete in den Maschen. Nach Zuspiel von Mick Köhler, lief Mathew Santos allein auf Langmann zu und spielte ihm die Scheibe durch die Beine (5.).
Nicht einmal 90 Sekunden später klingelte es erneut im Landshuter Kasten. Diesmal war es Marcel Müller, der nach Vorlage von Köhler und Zengerle nur noch den Schläger hinhalten und das Spielgerät ins Tor abfälschen musste (6.).
Auch der dritte Treffer dieses Sonntags ließ nicht lange auf sich warten. Suess spielte auf Buschmann, dessen Schläger beim Abschluss brach. Adam Payerl war aber zur Stelle und stocherte den Puck unter der Fanghand des Landshuter Schlussmanns hindurch ins Tor (10.).
Neben der Krefelder Dominanz zeichnete sich der erste Abschnitt vor allem durch mehrere Faustkämpfe aus. Auch aus diesen gingen die Schwarz-Gelben meist siegreich hervor.
Im zweiten Durchgang stellte der EVL dann seine Powerplay-Stärke unter Beweis, gleich zweimal kam das Überzahlspiel der Gäste zur Geltung.
So erhielt Lindberg die Scheibe vor dem Tor, drehte sich um die eigene Achse und traf ins lange Eck (24.). Kurz vor der Pause war es dann David Stieler, der einen Abpraller über die Schläger mehrerer Spieler hinweg ins Tor bugsieren konnte (38.).
Im letzten Drittel zeigten dann auch die Pinguine, warum sie das beste Powerplay-Team der Hauptrunde waren. In Überzahl feuerte Jon Matsumoto (Zengerle, Dybowski) einen Distanzschuss ins Netz (45.). Auch am Schlusstreffer war der Routinier beteiligt. Er spielte den Pass auf Daniel Bruch, dessen Abschluss für den 5:2-Endstand sorgte.
Nach drei Spielen führen die Krefeld Pinguine die Serie mit 3:0 an und haben bereits am Dienstag in Landshut einen potenziellen Matchball zum Seriensieg.
Zahlen zum Spiel:
Krefeld Pinguine – EV Landshut 5:2 (3:0, 0:2, 2:0)
Tore:
1:0 (04:04) Santos (Köhler), 2:0 (05:25) Müller (Köhler, Zengerle), 3:0 (09:16) Payerl (Buschmann, Suess), 3:1 (23:33) Lindberg (Stieler, Berman), 3:2 (37:40) Stieler (Elsner, Bergman), 4:2 (44:44) Matsumoto (Zengerle, Dybowski), 5:2 (55:43) Bruch (Matsumoto, Buschmann)
Torschüsse: 27 – 27
Strafen: Krefeld 25 – Landshut 23
Zuschauer: 7387
Stimme zum Spiel:
Thomas Popiesch:
Im zweiten Drittel haben wir zu viele Strafzeiten genommen. Im letzten Drittel haben wir sehr konsequent gespielt. Am Dienstag geht es weiter.