Bereits im Frühjahr zeigte das Hauptbeet ein klares Bild: 28 600 Hornveilchen formten ein Puzzle aus 44 Teilen – jeweils ein Teil für die 44 Stadtteile Mönchengladbachs. Die Botschaft dahinter war eindeutig: Die Vitusstadt lebt vom Zusammenspiel vieler Menschen, Ideen und Aufgaben.
Dieser Gedanke wird jetzt für den Sommer mit insgesamt 12.280 Pflanzen weitergeführt. Im Mittelpunkt steht das mags‑Logo, das aus Pflanzen in klaren Linien entsteht. Statt vieler Blütenfarben prägen vor allem Blattstrukturen und Kontraste das Bild. Die Pflanzenauswahl orientiert sich an der Farbwelt des Logos. Auch die angrenzenden Beetflächen nehmen diese Formensprache auf. Wiederkehrende und gespiegelte Elemente verbinden die Flächen und sorgen für ein stimmiges Gesamtbild.
Gepflanzt ist eine Mischung aus Stauden und Sommerflor. So etwa Lavendel, Katzenminze und Mädchenauge als insektenfreundliche Stauden sowie niedrige Dahlien, Goldflöckchen und Zauberschnee als einjährige insektenfreundliche Dauerblüher. Hinzu kommen Varianten der Süßkartoffel als Blattschmuck und sowie verschiedene insektenfreundliche Zierlaucharten.
Die Sommer-Bepflanzung des großen Blumenparterres ist nicht nur ein optischer Hingucker. Sie bietet auch Nahrung und Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten – und trägt damit aktiv zur biologischen Vielfalt im Bunten Garten bei. „Wir zeigen, dass attraktive Grünflächen mehr sind als reine Gestaltungselemente. Sie schaffen Lebensqualität und fördern Artenvielfalt“, betont Jens Hostenbach, mags-Vorstand und GEM-Geschäftsführer. Der Bunte Garten wird damit einmal mehr zu einem Ort, an dem sich Menschen erholen können und Natur zugleich neuen Raum findet.
Die Konzeptidee für den Sommerflor stammt von Birgitt Krefting, Landschaftsarchitektin und Grünplanerin bei mags. Die sorgfältige Umsetzung hat Thomas Loers, Meister der mags-Grünunterhaltung, mit seinem 30-köpfigen Team übernommen.
Parallel zur Gestaltung des großen Blumenparterres werden auch die Beete an der Kaiser-Friedrich-Halle und der Vogel-Voliere nach der Konzeptidee des Hauptbeetes bepflanzt.