Ach, übrigens... Wohin geht die Reise der Pinguine?

Diese Hauptrunde der Krefeld Pinguine darf als meisterlich bezeichnet werden. Dass die Schwarz-Gelben nach 52 Spielen als Tabellenführer und Liga-Primus in die Play-offs starten, ist mehr als nur der Lohn für die harte Arbeit, die Cheftrainer Thomas Popiesch und seine Spieler im bisherigen Verlauf dieser Saison investiert haben.

Von Jörg Zellen

Foto: Marsha Glauch

Der KEV hat sich als Spitzenteam etabliert, war zwischenzeitlich mit einer elf Spiele andauernden Siegesserie der Dominator der DEL 2. Versüßt wurde das selbstbewusste Auftreten der Schwarz-Gelben durch die vier Derbysiege gegen - ach, Sie wissen schon wen ...

Auch wenn die Pinguine nun Meister der Hauptrunde sind, so können sie sich davon nichts kaufen. Die Herzen der treuen Anhänger haben sie im Sturm erobert und sich zudem eine exzellente Ausgangslage für die nun folgenden K.o.-Runden geschaffen. Zwölf weitere Siege sind allerdings nötig, um tatsächlich einen Titel zu gewinnen. Den des Meisters der DEL 2. Ob dies dann auch bedeutet, dass Krefeld in der kommenden Saison wieder in der höchsten Spielklasse des deutschen Eishockeys auf Torejagd gehen wird, ist allerdings ungewiss. Die finanziellen Herausforderungen sind enorm.

Ach, übrigens: Lassen wir die Zukunftsmusik doch eben jene sein. Freuen wir uns jetzt auf die Play-offs und auf hoffentlich weitere hochklassige Leistungen unseres KEV. Krefelds Sportfans drücken die Daumen und singen innerlich wohl folgenden Schlachtruf: „Traum in Schwarz und Gelb, das ist unsere Welt. Wir sind die Samt- und Seidenstadt, führt uns zur Meisterschaft...“