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MSV Duisburg SV Wehen Wiesbaden

MSV gewinnt eindrucksvoll gegen SV Wehen Wiesbaden : Befreiung und Belohnung

Der MSV Duisburg hat nach der bisher besten Saisonleistung und einem 4:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden den ersten Heimerfolg der laufenden Spielzeit eingefahren. Vincent Vermeij erzielte einen Hattrick.

Wie auch schon bei der äußerst unglücklichen Punkteteilung in Kaiserslautern waren es die MSV-Spieler, die als erstes jubeln durften. In der 19. Minute chippte Kapitän Moritz Stoppelkamp nach verhaltenem Beginn auf beiden Seiten den Ball schön auf Vincent Vermeij, der sich gegen Sascha Mockenhaupt behauptete und mit der ersten Chance des Spiels zum 1:0 ins rechte Toreck traf. Ein Beginn nach Maß für die Gastgeber, die nun sauber kombinierend Stück für Stück die Kontrolle über das Spiel übernahmen. Eine dieser Kombinationen führte fast zum 2:0: Arne Sicker vertändelte nach Ghindovean-Pass und grenzwertig bedrängt von Marvin Ajani frei vor SVWW-Keeper Tim Boss. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff strich ein Stoppelkamp-Abschluss knapp am langen Pfosten vorbei. Den Gästen fiel bis zu diesem Zeitpunkt gar nichts gegen stabil stehende Zebras, die ihre bisher solideste Halbzeit in dieser vertrackten Spielzeit zeigten, ein. Und so war es eine verdiente 1:0-Halbzeitführung, mit der die Hausherren über das ramponierter „Grün“ in Richtung Kabine zogen.

In Halbzeit zwei waren noch keine 30 Sekunden gespielt, da hätte Ahmet Engin auf 2:0 stellen müssen, scheiterte aber komplett blank vor Boss am gut reagierenden Wehener Torwart. Besser machte es da Vincent Vermeij bei der anschließenden Ecke: Der Niederländer schraubte sich schön hoch und versenkte per Kopf unhaltbar zum 2:0. Danach zogen sich die Gastgeber weit zurück, während die bis dahin ziemlich harmlosen Wiesbadener das Tempo erhöhten und zu zwei, drei guten Möglichkeiten kamen. In der 74. Minute die Entscheidung: Ahmet Engin legte perfekt auf Vermeij, der dann leichtes Spiel hatte, seinen Hattrick perfekt zu machen. Doch der MSV-Torhunger war noch immer nicht gestillt. In der 77. Minute bediente Stoppelkamp Engin, der Boss beim 4:0 keine Chance ließ und sich für seinen starken Auftritt belohnte.

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Sechs Minuten vor dem Apfiff kamen die Gäste eher zufällig durch Michael Guthörl zum 1:4. Alle MSV-Fans, die jetzt doch noch einen Einbruch ihres Teams befürchteten, konnten sich entspannen: denn der kam diesmal nicht. Am Ende war es eine souveräne und schön herausgespielte Heimspielsieg-Premiere des MSV.