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Extreme Auswärtsaufgabe an der Ostseeküste: TuS Lintfort trifft auf die Nordfrauen

Extreme Auswärtsaufgabe an der Ostseeküste : TuS Lintfort trifft auf die Nordfrauen

Die Handballerinnen des TuS Lintfort stehen am Samstag vor einer extremen Auswärtsaufgabe. Nicht nur, dass die gastgebenden Nordfrauen, so nennt sich der Gegner des TuS Linfort, der TSV Harrislee, ausgesprochen heimstark ist. Auch die weite Anreise in den Norden Deutschlands an die dänische Grenze, verlangt den TuS Spielerinnen einiges ab.

„Die englische Woche, mit den drei Spielen innerhalb von acht Tagen, ist schon eine Herausforderung. Aber die weite Anreise zum TSV Nord ist extrem und zeigt, wie hoch die Belastungen in der 2. Bundesliga sind“, weiß TuS Chefin Bettina Grenz-Klein.

Die Trainerin stellt ihre Mannschaft auf einen gut aufgelegten Gegner ein, der sich zuletzt mit positiven Ergebnissen Luft im Abstiegskampf verschafft hat. „Im Hinspiel haben wir doch noch klar gewonnen. Nun ist der TSV vollständig und gut eingespielt. Das wird eine sehr schwere Aufgabe für uns“, so Grenz-Klein. Aber auch ihre Mannschaft braucht sich nicht zu verstecken. Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Lisa Kunert und Hannah Haase hat Lintfort zuletzt vier Spiele in Folge gewonnen. „Das gibt uns natürlich Selbstvertrauen. Die knappen Siege zeigen, dass wir auch in den Schlussminuten da sind und der Sieg gegen Beyeröhde hat bestätigt, dass wir auch bei einem Rückstand nicht aufgeben dürfen“, sieht Bettina Grenz-Klein deutliche Entwicklungen in ihrer Mannschaft.

  • Anika Henschel erzielte mit einem überraschenden
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  • Naina Klein und ihre Mitspielerinnen durften
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  • Annika Henschel erzielte vier Tore für
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Dennoch muss abgewartet werden, wie vor allem der Lintforter Rückraum diese Belastungen verkraftet. Denn ohne die verletzten Spielerinnen fehlen vor allem dort die nötigen Alternativen. „Kinlend, Klein und Samplonius haben das bisher überragend gemacht. Aber ich sehe auch, dass sie an ihre körperlichen Grenzen stoßen“, überlegt sich Grenz-Klein schon mögliche Alternativen. Vor allem gegen Beyeröhde war es wieder einmal Jule Samplonius, die mit ihrer unbekümmerten Art eine starke zweite Halbzeit hingelegt hatte. Auch Naina Klein kommt immer besser in Fahrt. Sie scheint die langwierigen Folgen ihrer Knieverletzung endgültig überwunden zu haben und hat sich mit den beiden Nachholspielen zum Ende der Hinrunde auf einen beachtlichen 5. Platz in der Torschützenliste der 2. Liga vorgearbeitet. Bei den Torschützen aus dem Feld heraus belegt die 21-Jährige in ihrer sechsten Saison bei den Damen sogar den 3. Platz.