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Duisburger Weihnachtsmarkt 2021: Mehr Platz, aber nur mit 2G

Duisburger Weihnachtsmarkt 2021 : Mehr Platz, aber nur mit 2G

Endlich wieder Weihnachtsmarkt in Duisburg: Am Donnerstag, 11. November, hat das lange Warten ein Ende. Bis zum 30. Dezember, also 47 Tage lang, öffnet die Duisburger Traditionsveranstaltung und soll die Innenstadt zum Ende des Jahres 2021 wieder in ein buntes Lichtermeer verwandeln.

Insgesamt rund 100 Stände wird der Duisburger Weihnachtsmarkt in diesem Jahr umfassen, etwas weniger als in den Jahren vor Corona, wo es zuletzt etwa 120 waren. Die Besucher dürften das freilich kaum merken, denn die ohnehin schon vergleichsweise großzügige Fläche vom Münzplatz über Kuh- und Königstraße wird diesmal noch weiter auf den König-Heinrich-Platz ausgeweitet. „Den haben wir winters bisher zu wenig eingebunden“, sagt Uwe Kluge, Chef der veranstaltenden Duisburg Kontor GmbH, doch habe der Platz, wenn er bespielt wurde, immer für „gute, imagefördernde Bilder“ gesorgt. Und so kann der Weihnachtsmarkt diesmal „etwas aufgelockerter“ aufgebaut werden. Die Erweiterung auf den Portsmouthplatz vorm Hauptbahnhof ist dagegen aufgeschoben, aber nicht aufgehoben: Dafür fehlten in diesem Jahr einfach noch Händler; neben der kürzeren Vorbereitungszeit liege das vor allem, wie in vielen Branchen und in der Gastronomie insbesondere, am Personalmangel. Aber das Riesenrad steht schon - quasi das Symbol der Erleichterung für Uwe Kluge und sein Team, dass unter den gegebenen Umständen alles gut gelaufen ist und reichlich Grund zur Vorfreude besteht. Die Eislaufbahn, wie gewohnt am Kuhtor, bekommt noch ein neues Design und einen vergößerten Containerbereich zur Einlasskontrolle und für die Schlittschuhausleihe. Bühnenprogramm wird es auch geben, das soll aber auf Podesten mehr „Fernwirkung“ entfalten, damit die Zuschauer aufgelockert stehen können.

Stadtdirektor Martin Murrack ist vor allem erleichtert darüber, dass Duisburg derzeit nicht mehr zu den Spitzenreitern in Sachen Corona-Inzidenz gehört. Mit der 2G-Regel - Zugang nur für Geimpfte und Geteste -, dem gelockerten Aufbau und etwa Desinfektionsmöglichkeiten habe man ein gutes Hygienekonzept, weshalb Weihnachtsmarktbesucher Masken zwar gerne tragen dürfen, aber nicht müssen - auch nicht in den Weihnachtsmarkt-Indoor-Gastronomien wie „Bernie’s Alm“. Nur entsprechende 2G-Nachweise und ihren Ausweis müssen Weihnachtsmarktbesucher mit sich führen, denn 2G wird durch Ordnungsamtsmitarbeiter und Polizei kontrolliert: Wer den Weihnachtsmarkt nutzt (also sich an Ständen aufhält, Riesenrad fährt, Glühwein trinkt etc.) und keinen 2G-Nachweis mit sich führt, dem droht ein Bußgeld von 250 Euro. Das Kreuzen des Weihnachtsmarktes ist aber weiter für alle möglich, zahlreiche Schilder sollen darauf hinweisen, wo man sich im Weihnachtsmarkt- und also 2G-Bereich befindet. „Wir wollen den Weihnachtsmarkt nicht zur ’geschlossenen’ Veranstaltung machen“, so Murrack. Ausnahmen von der 2G-Regel gelten für Kinder unter 13, für Personen, die nachweisen können, dass sie auf ärztlichen Rat hin nicht geimpft sind, und für Schwangere. Für sie gilt 3G, das heißt, sie müssen dann einen aktuellen Negativtest vorweisen können.